15. August 2016

Eine Woche Ferien

Diese Woche habe ich frei, das heisst keine Spanischkurse und somit auch keine Aufgaben.
Keine Aufgaben??? Na ja, da gibt es schon ein paar Sachen zum Nachbereiten, Repetieren und auch ein Buch zum Lesen... Trotzdem bleibt Zeit, das Tagebuch nach und nach aufzuarbeiten.

Die neuen Texte und Fotos sind immer im BLOG-ARCHIV unter dem entsprechenden Jahr und Monat zu finden.

Also los - zuerst den Blog, vor allem weil ich jetzt von verschiedenen Leserinnen und Lesern weiss, dass sie auf weitere Berichte aus Mexico warten. Danke für das Interesse, das freut mich! 



14. August 2016

Vergnüglicher Sonntag

...als Auftakt zu einer Ferienwoche.
Am Mittag will ich in die Stadt, um Postkarten zu kaufen. Seit dem Morgen regnet es nicht mehr. Soll ich per Taxi oder per Ruta (Ruta heissen die öffentlichen Busse) ins Zentrum fahren? Ich stehe einfach an die Ecke Taxco/Galatea und nehme das Verkehrsmittel, das als erstes kommt. Da - eine Ruta. Also nehme ich die Ruta bis ins Zentrum!

Buntes Treiben auf dem kleinen Zocalo



Der grosse Zocalo wird neu gestaltet. 
Er ist mit einer Holzwand abgesprerrt bis zum Ende der Arbeiten.


Das Restaurant Los Arcos ist leer. 
Der Zugang ist wegen der Absperrung schwierig zu finden, weil das Restaurant nur noch via Treppe von der Av. Guerrero hinauf zur Post möglich ist.



Bin einziger Gast, der sich getraut, hier zu essen.

Auf zum Büchermarkt!








Nein, bin nicht mit dem schönen Roller gekommen...

Grosse Auswahl an Büchern...
... und an Spielen zum Ausprobieren vor dem Kauf
   Frau aus Oaxaca mit ihren Handarbeiten

Wie lange hat die Frau gebacken? 
Sie verkauft ihre Erzeugnisse auf der Strasse, trägt den faltbaren Tisch auf der Achsel mit, um den schweren Korb beim Verkauf abzustellen. Der Sohn hilft mit beim Strassenverkauf.

 Vor der Kathedrale  
Diese am Boden sitzende Frau verkauft ebenfalls ihre Erzeugnisse. Ob sie die Parkverbotstafel gesehen hat, unter der sie sitzt? Nur so ein Gedanke - sie ist ja nicht "parkiert"!

Feiner Capuccino im Cafe Punto del Cielo, wo Sharon arbeitet.
Dank Antennen fast überall I-net-Empfang

Alle Rutas fahren ins Zentrum - in der schmalen Strasse ist das Umsteigen manchmal etwas hektisch.
  Da kommt die 10 - fährt Rio Mayo - 
                                        perfekt für meinen Heimweg!

Es ist noch Ferienzeit. Bis 22. August sind fast alle Schulen geschlossen und viele Leute in den Ferien. Deshalb hat es heute nicht so viele Leute im Zentrum.  Ich habe deshalb einen praktischen Platz und kann mit meinem Handy noch ein paar Eindrücke von unterwegs einfangen.

    Verkauf von Trinkwasser.


Beim Marktausgang ein Werbeplakat: 
"Spital für Natel ANDROID". Darunter sind alle "Operationen" aufgeführt, die gemacht werden - also weiss ich jetzt, wohin gehen, falls mein Natel kaputt gehen sollte.... 



  Geschäftiges Treiben vor dem Markt

Blick auf die Markthalle

8. August 2016

Zweite Kurswoche

Die Klassen sind anders zusammengesetzt. In Grammatik bin ich wieder mit zwei jungen Leuten zusammen,  mit Jae aus Korea und Anna aus Deutschland. Wir werden von Mili unterrichtet. Lustiger Zufall: ihre Schwester lebt sein vielen Jahren in Luzern. Mili besucht sie ab und zu und kennt sich in er Schweiz recht gut aus.

In Kommunikation bin ich weiter bei Gabriela eingeteilt, jedoch nur noch mit José Carlos zusammen.

Zu zweit oder zu dritt im Gruppenunterricht - da kann man wirklich viel lernen und im Unterricht profitieren.



Das süsse Gebäck, das diese junge Frau jeden Morgen vor der Uninter verkauft, verhilft zur nötigen Energie für den intensiven Lernalltag!

6. August 2016

Regenzeit

In der Regenzeit (Juni bis Oktober)  regnet es oft ab spätem Nachmittag, am Abend und in der Nacht. Am Morgen ist es wieder schön und sonnig. Doch heute Samstag hat es seit der Nacht nicht mehr aufgehört zu regnen. Immer wieder gibt es Gewitter und Windböen. So zeigen sich hier im Zentralen Hochland die Auswirkungen der manchmal verheerenden Hurrikane am Golf von Mexiko und/oder an der Pazifikküste. Am 15. Dezember 2015 haben wir die zerstörerischen Auswirkungen eines Hurrikanes in Las Glorias gesehen. > im Blog-Archiv zu finden im 2015, Dezember, Las Glorias Guasave - Topolobambo, Sinaloa. 

Ich verschiebe meinen geplanten Besuch bei Zeakatl und Teololzin in Tepoztlan und geniesse es, zu Hause zu sein. - Ich mag die Regenzeit mit den angenehmen, ausgeglichenen Temperaturen hier im Hochland, wo weder Überschwemmungen noch Hurricane zu befürchten sind.









Heute zieht es mich nicht hinaus!



5. August 2016

Uninter - erste Kurswoche

   Schulgarten


Kunst im Schulgarten

Der Unterricht
Die Grammatik-Klasse in dieser Woche: Kenteeshe und Francoise von den Bahamas mit Joaquin, unserem Lehrer. Da wir nur zu dritt sind mit fast identischem Sprachniveau komme ich gut vorwärts.
Für die beiden jungen Frauen geht diese Woche ihr Sprachaufenthalt in Mexiko zu Ende. Bin gespannt, wen ich nächste Woche in diesem Kurs treffe.

Am Freitag morgen ist Prüfung. Gleichzeitig findet jedoch ein Vortrag von Victor Manuel Contreras, mexikanischer Bildhauer und Maler  statt. Da ich nicht auf Prüfungsresultate angewiesen bin, bevorzuge ich den Besuch des Vortrags. Die meisten Studenten bekommen den Sprachaufenthalt von einer Uni im Ausland bezahlt - müssen aber entsprechende Noten erzielen.


Der Vortrag von Victor Manuel Contreras ist sehr spannend.  Er erzählt aus seinem Leben, über seine künstlerischen Stationen, die ihn schon als jungen Mann in viele Länder geführt haben.
















 Sehr interessant ist auch sein Bericht über die Kunst auf öffentlichen Plätzen in Mexiko. Näheres zu ihm und seinem Werk im Internet.


In der Konversations-Klasse bei Gabriela sind wir ebenfalls zu dritt: Mit José Carlos und manchmal mit Chris, den beiden jungen Männern aus den USA, bilden wir eine "bunte" Gruppe. Die abwechslungsreiche Gestaltung des Unterrichts lässt gar keine andere Wahl, als aktiv mitzumachen.


1. August 2016

1. August 2016


Ein aufregender, abwechslungsreicher erster Kurstag!


Start in die erste Kurswoche
Freudige Begrüssung durch Lehrerinnen und Lehrer, die ich von früheren Kursen her kenne! Für die schriftliche Einstufung in die passende Klasse werde ich ins ins Chefbüro geleitet, um auf dem bequemen Ledersessel am Computer des Chefs der Sprachschule meine Eintrittsprüfung zu schreiben. Ob ich Kaffee wünsche? Ja gerne! - und schon bekomme ich einen Becher voll frisch aufebrühten feinen mexikanischen Kaffee!! Danke - ich werde verwöhnt!

Ich erinnere mich:
 
So fand die schriftliche Eintrittsprüfung vor 2 Jahren statt - damals ohne Kaffee...

Dann noch ein Gespräch mit Carlos für die Einstufung in die passende Kommunikations-Klasse - und schon bin ich bereit für den Schulbeginn.

Auf dem Weg in meine Grammatik-Klasse macht Carlos einen kleinen Umweg, um mich mit Anna bekannt zu machen. Zur Zeit sind wir beide die einzigen Schweizerinnen an der Sprachschule. Anna ist 15, kommt aus dem Kanton Thurgau und ist seit zwei Wochen hier in einem Austauschjahr von ihrer Schule aus. Für 2 Wochen besucht sie die Sprachschule - dann sind die Ferien vorbei und sie wechselt in die offizielle Schule.
"Oh, de chani wider emol schwizerdütsch rede" meint sie bei unserer Begegnung. Ob Anna Heimweh hat? 

Hubi, bei dem wir letztes Jahr 1. August gefeiert haben, hat mich  inzwischen angerufen und mich für heute Abend eingeladen. Ich beschliesse, Anna zu fragen, ob sie Lust hätte, heute abend zum geselligen Beisammensein anlässlich des 1. August zu kommen. Ja - sehr gerne! Selbstverständlich wird die 15jährige von ihren Gasteltern begleitet. - Hubi, darf ich wirklich mit 3 zusätzlichen Personen zum Fest kommen - obwohl ich alle erst seit heute Vormittag und nur kurz kenne? Na - das ist doch kein Problem! - Hubi und Adriana sind da völlig unkompliziert!

Die Pausen zwischen den Lektionen nutzen Anna und ich für ein erstes Kennenlernen und Austauschen von Adressen.

Die Kurse dauern von 08.00 bis 14.00 Uhr - 3 Lektionen Grammatik und 3 Lektionen Konversation.
Nach Kursende ab nach Hause zum Aufgaben machen. Terrasse und Stubentisch sind dekoriert - doch Bratwurst und Kartoffelsalat bleiben für heute im Kühlschrank...

Das 1. August-Fest
Bei Hubi und Adriana geht es fröhlich zu und es gibt ein vielfältiges Buffett und feinen Wein. Nach und nach treffen die Gäste ein - ausser Anna und ihren Gasteltern gibts ein freudiges Wiedersehen mit Bekannten. Es stellt sich heraus, dass die Gasteltern von Anna nur 5 Gehminuten von andern Anwesenden wohnen. Nach anregenden Gesprächen werden die Adressen ausgetauscht! Was für ein schöner "Zufall"!

Matilda und Camila warten auf ein bisschen Wurst...
... vergeblich.
                                                                    

 
Letzte Vorbereitungen fürs Buffet im lauschigen subtropischen Garten mit verschiedensten Tönen aus dem Dickicht der Sträucher, Bäume, Kakteen und vom Biotop. Es zirpt, piepst, surrt und pfeift.......

Anna und ihre Gasteltern in Cuernavaca
  
 
Herzlichen Dank Adriana und Hubi für diesen schönen 1. August, der spontane Begegnungen ermöglich hat!